Portfolio
Kunst Projekte
Naturpigmente
Mein derzeitiges Herzensprojekt. Es entstehen verschiedene Bilder mit abstrakten, natürlich anmutenden und organischen Motiven.
Die Pigmente hierfür stelle ich selbst her. Ich sammle beispielsweise Erden, Asche oder Mineralien aus der Natur, verarbeite diese zu Pigmenten, und nutze diese anschließend für die Malerei.
Einige der Bilder, sowie Postkarten- & Kunstdrucke kannst du im Onlineshop von erd.apfel erwerben. Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt von meinem Partner und mir.
Blätterstudie
Die traditionelle Technik des Klöppelns mal anders: durch die Verwendung von feinem Draht entsteht eine moderne Interpretation.
Vorbild und Inspiration waren Äste der Weide, deren grazile und elegante Anmutung mithilfe verschiedener Klöppelschläge wiedergegeben werden.
2018
Snap Pap
Bei diesem Projekt wurden experimentelle Untersuchungen am Material Snap Pap (Waschpapier/veganes Leder) durchgeführt um verschiede Oberflächenstrukturen und Muster zu kreieren.
Techniken: Siebdruck, Stickerei, Perforation
2019
Rost & Ikat
Die Technik des Rostfärbens nutzte ich bei diesem Projekt um experimentelle Gewebe angelehnt an der „Ikat-Technik“ zu entwerfen. Das Garn wird hier bereits vor dem Webprozess gefärbt, wodurch geplante Muster mit dem für die Ikat Gewebe typischen unperfekten Charakter entstehen.
In diesem Fall habe ich das Garn einmal durch den direkten Kontakt mit rostigen Metallgegenständen und zudem durch eine Art Färbelösung gefärbt.
Des Weiteren nutzte ich die entstandenen Flächen und Fotos des Prozesses um Entwürfe für den Digitaldruck zu kreieren. Einige Entwürfe hiervon kannst du in meinem Textildesign Portfolio sehen.
Die Methode des Rostfärbens ist ein beinahe unerschöpfliches Feld.Bei jeder Probe ergaben sich neue Effekte und Ideen, auf die ich für neue Projekte in Zukunft bestimmt wieder aufgreifen werde.
Die rostgefärbten Prototypen sind auch in größerem Maßstab denkbar und an einem großen Webstuhl umsetzbar. Die Textilien sind sowohl wasch- als auch lichtecht.
2020
C'est selon
„C’est Selon“ („Je nachdem“) sind zwei textile Objekte, die zum Tasten, Spielen, Fühlen, Erkunden, Wärmen, Entspannen und Näherkommen einladen.
Der Grundgedanke des Projektes war es eine Fühllandschaft zu kreieren, die sowohl von Kindern, als auch Erwachsenen genutzt werden kann und aus natürlichen Materialien besteht.
Die Nutzung der Objekte kann sehr vielseitig gestaltet werden. Beide sind auf dem Boden ausbreit- und bespielbar, man kann sich durch die Fühllandschaft wie über einen Weg leiten lassen und immer wieder neue Entdeckungen ertasten. Zudem sind sie um den Körper gelegt tragbar und haben so eine wärmende und beschützende Wirkung.
Als Materialien verwendete ich ausschließlich Seidenreste und reine Schafwolle, die in der Industrie als Abfall aussortiert wurde. Beide Rohstoffe werden in der heutigen Zeit häufig nicht mehr als die wertvollen Materialien wertgeschätzt, die sie eigentlich sind. Sie haben diverse nützliche Eigenschaften wie zum Beispiel die Isolation gegen Kälte oder Wärme. Diese sollten auch in meinem Projekt mit einbezogen werden.
C’est selon kann auch als eine Anspielung auf zwischenmenschliche Beziehungen in der körperlichen Ebene gesehen werden. Als Schal oder Mantel umhüllen die Objekte zwei Personen, vereinen und schützen sie in ihrer physischen Nähe.
Die auf den ersten Blick rein körperliche Nähe soll jedoch gleichzeitig die emotionale und psychische, sehr intime Nähe suggerieren. Durch gegenseitiges Berühren und Erkunden kann zum Beispiel eine eventuell entstandene körperliche und psychische Distanz überwunden werden.
2019